István Szebegyinszki
István Szebegyinszki 

Aktuelle Veranstaltungen

Hier informiere ich über bevorstehende Veranstaltungen, bei denen Sie mich live erleben können - solistisch oder mit Band. Ich freue mich über Ihr Kommen!

 

 

 

Theorie- Workshop am 16. November 2019 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr!

 

Anmeldung unter 0176/ 90 76 15 51

Das berühmte Stück wird von der BonnerBläserei aufgeführt!

Ein musikalischen Märchen für Erzähler und Blasorchester!

Als Erzählerin konnten wir Regina Diepold gewinnen!

 

Termin wird bald bekannt gegeben!

Uncle Fred spielt wieder!

 

Wo: Himmeroder Hof, Himmeroder Wall 6 53359 Rheinbach (mit riesigen Parkplatz vor der Tür)
Wann:Freitag, 07.06.2019, 19:00- 22:00 Uhr
Eintritt: Wir spielen auf Hut ?.
Infos: http://kulturimhimmeroderhof.de/

Vergangene Veranstaltungen (einige Eindrücke...)

Friedensbündnis Remagen initiiert Benefizkonzert für Flüchtlinge

Am Freitag, den 18. März 2016, fand im Foyer  der Rheinhalle in Remagen ein „klassisches Benefizkonzert“  für Flüchtlinge statt. Über 200 Zuhörer füllten den Saal, so dass noch zusätzlich Stühle gestellt werden mussten. Das Programm wurde eröffnet von Theresa Menacher, Blockflöte, David Schütte, Cello und Christiane von Essen, Continuo mit einer Flötensonate von G.F. Händel. Sehr stilsicher und authentisch wurde dieses barocke Kleinod musiziert. Im Anschluss folgte mit der Sonate Nr. 5 für Cello und Basso Continuo von A. Vivaldi ein weiteres Werk des Barock, dessen 4 Sätze Tänze darstellten, die mit Schwung und Virtuosität von David Schütte und Christiane von Essen in barocker Spielweise dargeboten wurden. Noch etwas weiter zurück ins Frühbarock, führte das Stück „Two in one upon a Ground“ von H. Purcell für 2 Flöten (Irmgard Morschhausen, Theresa Menacher), Johannes Morschhausen (Gitarre), David Schütte (Cello) und Christiane von Essen, Continuo. Dieses Stück, eine Chaconne, besteht aus Melodien, die sich über einem ostinaten Bass entfalten und wurde von den Musikern schwebend und durchsichtig gestaltet.

Sehr berührend waren folgende kurze Beiträge: Ein zwölf Jahre altes Flüchtlingsmädchen aus Afghanistan erzählte in fließendem Deutsch von ihrer Flucht und ihrem Ankommen in Remagen, von ihrem Leben hier, ihrer Freude, eine Schule besuchen zu dürfen, Gitarre zu lernen, Fußball zu spielen und ihren Wünschen…sie möchte einmal „ein Doktor werden und allen Menschen helfen“. Ihr 9 Jahre alter Bruder berichtete lebhaft von seinem Glück, bereits Freunde gefunden zu haben… in der Schule sowie im Fußballverein. Ein syrischer Flüchtling bedankte sich bei den Remagener Bürgern für die hilfsbereite und freundliche Aufnahme und seiner Hoffnung, bleiben und hier arbeiten zu dürfen. 

Nach großem Applaus betrat das Trio „Chi la Galliarda“ dann die Bühne.  Dieses Ensemble, bestehend aus Miriam Deres (Gesang), Irmgard Morschhausen (Blockflöte) und Johannes Morschhausen (Gitarre) widmet sich der Aufführung alter Musik  und bot drei Kostproben , beginnend mit dem bekannten „Cold Song“ von H. Purcell. Es folgten dann zwei englische Volkslieder aus der Zeit der Renaissance, die sich mit dem Thema Liebe beschäftigten. Das eine über die „verlorene Liebe“ löste eine besinnliche Stimmung aus, wogegen das letzte Lied „John come kiss me now“  die Zuhörer fröhlich in die Pause führte.

Mit einer Bearbeitung eines Menuetts von L. van Beethoven für Klarinette und Klavier wurde der zweite Teil des Konzertes eröffnet. Souverän und gekonnt dargeboten von dem Klarinettisten István Szebegyinszki und sicher begleitet von Christoph Schürmann am Klavier. Mit einem Stück von B. Kovacs (geb. 1937) für Klarinette solo „Hommage a Johann Sebastian Bach“ füllten zeitgenössische Klarinettenklänge den Saal, die doch immer wieder zu „bachschen Klängen“ zurückführten.

Der in Remagen-Rolandwerth lebende Bass-Bariton Ulrich Schütte überraschte mit einem nicht klassischen Beitrag: „ 6 Negro Spirituals“ trug er mit samtigen Bass und geschmeidiger Stimmführung vor, die auch von ihrem Text her das Publikum sehr berührten, geht es in diesen Spirituals doch um Schmerz, Trauer, Ausgrenzung und Heimatlosigkeit. Christoph Schürmann begleitete ihn dabei einfühlsam.

Den Abschluss des Konzerts bildete „Il carnevale di Venezia“ von A. Giampieri für Klarinette und Klavier. Ein fröhlich-schmissiges Variationsstück über eine kleine Melodie, die vielen bekannt ist unter „Mein Hut der hat 3 Ecken“ oder „Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei“. István Szebegyinszki , begleitet von Christoph Schürmann, löste mit seinem virtuosen Spiel große Begeisterung aus.

Am Schluss kamen alle Künstler noch einmal auf die Bühne, und die Initiatorin dieses Abends, Agnes Menacher, überreichte allen eine Rose und bedankte sich bei allen, die die Realisierung dieses Benefizes durch ihre Unterstützung möglich gemacht haben.

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